Die besten Kinofilme 2011

 

Von lange sehnsüchtig erwarteten Fortsetzungen wie Fluch der Karibik 4 oder Harry Potter und die Heiligtümer des Todes zu aufregenden Neuerscheinungen hatte das Kinojahr 2011 einiges zu bieten. Hier einige der besten Kinofilme 2011, in denen Kevin Spacey gleich zweimal in einer Hauptrolle glänzt.

Finanzkrise und Stress mit dem Chef

Passend zur aktuellen Euro-Krise, lief Ende September “Der große Crash” in den deutschen Kinos an. Der Film beschäftigt sich mit den Anfängen der Finanzkrise 2008 und setzt dabei auf packende Dialoge und große Emotionen. Vor allem Kevin Spacey bringt in seiner Rolle als Börsenhai sein schauspielerisches Talent voll zur Geltung. Regisseur Chandor sieht davon ab, die Schuld allein den Banken zuzuschieben, sondern schildert auf anschauliche Weise die Wirkung eines komplexen Netzes aus Automatismen, Gier und Ignoranz. Ein spannender Film, der sich aufgrund der aktuellen Brisanz und Kevin Spaceys großartiger Performance zu sehen lohnt. Auch in “Kill the Boss” spielt Kevin Spacey eine der Hauptrollen. In der schwarzhumorigen Komödie, spielen drei beste Freunde mit der Idee, ihre Chefs (einer von ihnen wird von Kevin Spacey verkörpert) umzubringen, um so ihr Leben um einiges angenehmer zu gestalten. Neben überraschend tiefsinnigen Dialogen, glänzt der Film vor allem durch seine grundsympathischen Hauptdarsteller, die man trotz ihrer makaberen Ansichten sofort ins Herz schließt. Auch Kevin Spacey wirkt in seiner Rolle als herzloses Ekelpaket herrlich überzeugend.

Eine dunkle Begierde

In dem historisch angehauchten Drama, das die Affäre des Psychoanalytikers Carl Gustav Jung mit seiner jungen Patientin Sabrina, die unter hysterischen Anfällen leidet, beschreibt, thematisiert zudem die Geschichte der Psychoanalyse im 19. Jahrhundert. Keira Knightley bezaubert als die überdurchschnittlich intelligente Sabrina, und Vincent Kassel liefert als Sigmund Freud eine überragende Performance ab und auch Michael Fassbender weiß als Carl Gustav Jung zu überzeugen. Ein überaus sehenswerter Film, dessen Intensität durch seinen trockenen, bewusst zurückhaltenden Charakter nur noch verstärkt wird.

Midnight in Paris

In seiner wunderbar leichten, märchenhaft anmutenden Romantikkomödie “Midnight in Paris” lässt Woody Allen das Paris der zwanziger Jahre wieder auferleben. Der inspirationslose amerikanische Schriftsteller Gil reist gemeinsam mit seiner Verlobten Inez nach Paris, um dort an seinem Roman zu arbeiten, der im Paris der zwanziger Jahre spielt. Während sich schnell mit einem anderen Paar anfreundet, streift Gil nachts allein durch die Stadt und landet auf wundersame Weise in der Vergangenheit: Im Paris der 1920er Jahren. Dort trifft er auf berühmte Gestalten, wie Ernest Hemingway, Salvador Dalí, F. Scott FItzgerald und Pablo Picassso. Woody Allens Film ist eine Liebeserklärung an das alte, von Künstlern und Literaten bevölkerte Paris und trotz seiner nicht immer logischen Handlung ein zauberhaftes Vergnügen.

Quelle des Fotos: Deklofenak – Fotolia

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